Zum Stück
Mit Offenheit, Humor und Mut wirft das Theaterstück einen Blick auf Body Positivity und Körperbilder von Menschen mit Behinderung. Das Stück erzählt von Lust, Beziehungen und Selbstbestimmung – und scheut sich nicht, Vorurteile, Grenzüberschreitungen und das Recht auf Nähe sichtbar zu machen. Die Inszenierung der Theatergruppe ChiBäm des bhz Stuttgart verbindet gespielte Szenen und Videos. Aus eigenen Erfahrungen, Gedichten und Fachbeiträgen ist eine berührende und manchmal unbequeme Auseinandersetzung entstanden, die bewegen, zum Nachdenken einladen und eingefahrene Denkmuster aufbrechen soll.
Die Theatergruppe ChiBäm [tschibääm] des bhz Stuttgart e.V., einer diakonischen Einrichtung für Menschen mit Behinderung, setzt sich in dieser Spielzeit mit Themen wie Liebe und Sexualität auseinander – auch vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen. Themen wie Body Positivity, Weiblichkeit, Wut und Körperbilder aus Sicht von Menschen mit Behinderung fließen mit ein.
Häufig wird Menschen mit Behinderung von außen abgesprochen, sexuelle Bedürfnisse oder Beziehungswünsche zu haben. In der künstlerischen Auseinandersetzung geht es daher auch um Selbstermächtigung und Identität.
Wie fühlt sich Wut an, wenn man übersehen wird? Was bedeutet Body Positivity aus Sicht von Menschen, deren Körperbilder nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen?
Besetzung
Mit: Paolo de Feo, Kira Jend, Chiara Lösch-Bittner, Stefanie Sauer, Christian Sulzberger, Steffen Wannenmacher
Regie: Natalie Maria Fischer und Tobias Stumpp
Bühne & Kostüm: María Martínez Peña

